Massenproteste in Frankreich halten an – Macron gerät zunehmend unter Druck
Angesichts der teils gewaltsamen Ausschreitungen billigte der französische Senat einen Gesetzentwurf, der eine finanzielle Haftung von bis zu 10.000 Euro für Schäden bei Demonstrationen vorsieht. Die Nationalversammlung muss dem Vorhaben noch zustimmen. Unterdessen kündigte die Regierung Zugeständnisse im Bildungsbereich an, darunter 15.000 zusätzliche Studienplätze und eine Reform des Hochschulzulassungssystems.
Der französische Ökonom Jacques Sapir erklärte im Interview, die Proteste seien Ausdruck eines tiefgreifenden Vertrauensverlusts gegenüber Macron und seiner Regierung. Darüber hinaus machte er die europäische Sanktionspolitik gegenüber Russland für die Energiekrise und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Europa mitverantwortlich.
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