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Massenproteste in Frankreich halten an – Macron gerät zunehmend unter Druck

In Frankreich halten die Massenproteste gegen steigende Lebenshaltungskosten und Missstände im Bildungswesen an. Präsident Emmanuel Macron führte die Kaufkraftkrise vor allem auf den Krieg im Iran, die Blockade der Straße von Hormus und hohe Kraftstoffpreise zurück. Zugleich erkannte er die eigenständigen Forderungen der Schüler und Studenten an.

Angesichts der teils gewaltsamen Ausschreitungen billigte der französische Senat einen Gesetzentwurf, der eine finanzielle Haftung von bis zu 10.000 Euro für Schäden bei Demonstrationen vorsieht. Die Nationalversammlung muss dem Vorhaben noch zustimmen. Unterdessen kündigte die Regierung Zugeständnisse im Bildungsbereich an, darunter 15.000 zusätzliche Studienplätze und eine Reform des Hochschulzulassungssystems.

Der französische Ökonom Jacques Sapir erklärte im Interview, die Proteste seien Ausdruck eines tiefgreifenden Vertrauensverlusts gegenüber Macron und seiner Regierung. Darüber hinaus machte er die europäische Sanktionspolitik gegenüber Russland für die Energiekrise und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Europa mitverantwortlich.

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