International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Umspannwerk im ukrainischen Gebiet Schitomir

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen Umspannwerk im ukrainischen Gebiet SchitomirQuelle: AP © Yevhen Titov
  • 8.11.2026 11:39 Uhr

    11:39 Uhr

    Ein Toter und drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 57 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 57 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 52 Geschosse abgefeuert und 243 Drohnen eingesetzt, von denen 105 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Attacke einer ukrainischen FPV-Drohne auf ein Einfamilienhaus sei ein Einwohner der Stadt Graiworon ums Leben gekommen. Im Raum der Siedlung Golowtschino habe eine Frau Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne ihr Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Drohnenattacke sei ein Einwohner der Siedlung Rschewka verletzt worden. Eine weitere Frau sei in der Siedlung Iwnja zu Schaden gekommen.

    Der Krisenstab meldet darüber hinaus viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 13 Einfamilienhäuser, ein Betrieb, eine soziale Einrichtung, drei Geschäfte, drei Infrastrukturobjekte, ein Lagerhaus, mehrere Gas- und Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug, zwei Lkw, ein Kleinbus und 13 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:06 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 20 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 7. November zwölf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kairy — 4,
    • Kochany — 2,
    • Staraja Sburjewka — 3,
    • Tawrijsk — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kardaschinka, Korsunka und Nowaja Kachowka seien insgesamt elf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:32 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker bekannt gibt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. November bis 7 Uhr MEZ am 8. November 267 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 25-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 14 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Dorf Lunewka zwei Wohnhäuser und eine Gasleitung beschädigt worden.

  • 10:03 Uhr

    Sparen im Inland, Milliarden für Kiew: Scharfe Kritik an Bundesregierung

    Unionsfraktionschef Thorsten Frei stimmt die Bevölkerung angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise auf Einsparungen ein. Gleichzeitig bewilligt die Bundesregierung neue Rüstungsprojekte in Milliardenhöhe und weitere Finanzhilfen für die Ukraine. Während die Opposition der Regierung vorwirft, auf Kosten der eigenen Bürger falsche Prioritäten zu setzen, spricht der Vorsitzende des Deutschen Friedensrates, Gerhard Emil Fuchs-Kittowski, von einem Schlag ins Gesicht der Bevölkerung. Er kritisiert die steigenden Militärausgaben und warnt davor, dass soziale Bedürfnisse zunehmend in den Hintergrund geraten.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 09:37 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigten Brücke im südrussischen Gebiet Rostow

    Die ukrainischen Streitkräfte haben auch in der zurückliegenden Nacht das Gebiet Rostow in Südrussland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar gibt auf Telegram bekannt, dass Drohnenteile auf eine Brücke über den Fluss Mius herabgefallen seien. Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Dabei seien zwei Raupenkräne und der Straßenbelag beschädigt worden. Bis auf Weiteres könnten Autos die Brücke nur im Wechselverkehr passieren, warnt Sljussar.

  • 09:05 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 142 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 142 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Tula, Orjol, Woronesch und Rostow, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim und über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:40 Uhr

    Selenskijs Stabschef Budanow spricht Russisch und muss Bußgeld zahlen

    Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kirill Budanow, hat in seiner offiziellen Funktion Russisch gesprochen und muss deswegen ein Bußgeld zahlen. Das hat die Bevollmächtigte für den Schutz der Staatssprache, Jelena Iwanowskaja, auf Facebook mitgeteilt, ohne allerdings Budanows Namen zu erwähnen. Iwanowskaja nannte aber den Vorfall, bei dem der Chef des Präsidentenbüros ins Russische gewechselt war. Der Beschuldigte habe den Verstoß eingestanden und werde die Strafe fristgerecht zahlen, schrieb die Bevollmächtigte.

    Am Montag hatten mehrere Hundert Menschen vor einem provisorischen Militärgefängnis in einem Vorort von Kiew protestiert. Ihr Verdacht war, dass die Nationalgarde dort festgenommene Deserteure misshandelte. Der ehemalige Geheimdienstgeneral Budanow versuchte, die Lage zu beruhigen. Dabei sprach er teils auf Ukrainisch, teils auf Russisch.

    Für Erstverstöße sieht das ukrainische Sprachengesetz Bußgelder zwischen 3.400 und 8.500 Griwna vor, das sind umgerechnet bis zu 170 Euro. Budanow äußerte sich nicht.

  • 08:02 Uhr

    DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 16 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. November bis 0 Uhr am 8. November (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet, ein sieben Jahre altes Kind erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Lkw und ein Auto beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 13 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen zwei Zivilisten ums Leben. Zu Schaden kamen zehn Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, mehrere Kommunalfahrzeuge, ein Bus und ein Auto.

  • 07:36 Uhr

    Erdoğan telefoniert mit Trump und bietet Hilfe bei Friedensbemühungen an

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat am Samstagabend mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump telefoniert. Zur Sprache kam auch die Ukraine-Krise. Erdoğan brachte im Telefonat seine Hoffnung auf ein positives Ergebnis der diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zum Ausdruck. Die Türkei werde ihre Friedensbemühungen fortsetzen und weiter zu den Anstrengungen für ein Ende des Krieges beitragen, hieß es in einer entsprechenden Mitteilung des Präsidentenbüros in Ankara. Erdoğan zufolge sollten die Kontakte zu Kiew und Moskau intensiviert werden.

  • 07:01 Uhr

    Russische Drohnen treffen Umspannwerk im ukrainischen Gebiet Schitomir

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, sei in der vergangenen Nacht ein Umspannwerk nahe der Ortschaft Beloschizy im ukrainischen Gebiet Schitomir getroffen worden. Das russische Militär beziffert die Leistung der Energieanlage auf 330 Kilowatt und begründet die Drohnenattacke damit, dass sie ukrainische Rüstungsunternehmen mit Strom versorgt habe.

    Zudem berichtet das Ministerium in Moskau über einen erfolgreichen Angriff auf einen Frachter im Schwarzen Meer, der mit Militärgütern an Bord in den Hafen Odessa unterwegs gewesen sei. Das Schiff sei südwestlich der Stadt getroffen worden. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.

    Die Behörden des Gebiets Schitomir im Nordwesten der Ukraine bestätigten die Attacke auf die örtliche Energie-Infrastruktur. Demnach sei ein Heizkraftwerk getroffen worden, ein Umspannwerk sei vollständig zerstört worden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.