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Deutsche Autoindustrie kämpft mit Gewinneinbrüchen – und investiert im Ausland

Die deutsche Automobilindustrie gerät zunehmend unter Druck. Audi, Volkswagen und die Pkw-Sparte von Mercedes-Benz verzeichnen deutliche Ergebniseinbrüche. Als Hauptursachen gelten US-Zölle, der wachsende Wettbewerb mit chinesischen Herstellern und hohe Produktionskosten.

Volkswagen meldete für das dritte Quartal einen Nettoverlust von 5,8 Milliarden Euro, während der Quartalsgewinn bei Audi um 87 Prozent einbrach. Angesichts der schwierigen Lage planen die Hersteller Kostensenkungen und verstärkte Investitionen im Ausland. Audi erwägt den Bau eines neuen US-Werks für rund vier Milliarden Dollar.

Der stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Jörg Prophet, machte im Interview vor allem hohe Energiepreise, Steuern und Abgaben für die Standortprobleme verantwortlich. Er warnte davor, dass Europa langfristig wesentliche Teile seiner Automobilindustrie verlieren könnte, sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verbessern.

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