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140 Millionen Dollar bar: Ex-Leiter der ukrainischen Rüstungsbeschaffung unter Korruptionsverdacht

Bei einer Durchsuchung des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) bei dem ehemaligen Leiter der Beschaffungsagentur für Rüstungsgüter, Arsen Schumadilow, fanden die Strafverfolgungsbehörden mehr als 140 Millionen Dollar in bar. Schumadilow steht im Verdacht der Unterschlagung, des Betrugs und der Korruption.

Nach Behördenangaben war das Bargeld auf mehrere Verpackungskartons von Kühlschränken verteilt. Auf einem davon befand sich ein Aufkleber mit der Aufschrift "dem Diener des Volkes".

Zuvor hatten sowohl die Zeitung "The New York Times" als auch der ehemalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow über weitreichende Korruption bei Beschaffungen für die ukrainische Armee berichtet. Den Angaben des Ex-Ministers zufolge waren gerade die Versuche, diesen Bereich zu reformieren, der Grund für seinen Rücktritt.

Bevor Wladimir Selenskij seine politische Karriere begann, spielte er in der gleichnamigen ukrainischen Satireserie "Diener des Volkes" einen Schullehrer, der durch Zufall zum Präsidenten der Ukraine wird.

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