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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen greifen weitere Energieanlagen und Seeschiffe an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen greifen weitere Energieanlagen und Seeschiffe anQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 28.10.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Kremlberater: Keine Beteiligung der Europäer an Gesprächen zur Ukraine

    Die Verhandlungen zwischen Russland, der Ukraine und den USA werden ohne Beteiligung der europäischen Politiker stattfinden. Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur Westi.

    "Sie könnten dorthin gelangen, wenn sie Tickets kaufen. Aber niemand hat die Absicht, sie an den Verhandlungstisch einzuladen", fügte Uschakow hinzu.

    Moskau habe mit der US-amerikanischen Seite vereinbart, dass die Gespräche unter Beteiligung von Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA wiederaufgenommen werden, so der russische Präsidentenberater weiter.

    Außerdem gab Uschakow an, die Teilnahme von Europäern an den Verhandlungen sei beim jüngsten Telefonat zwischen den Präsidenten Russlands und der USA, Wladimir Putin und Donald Trump, nicht zur Sprache gekommen.

  • 20:49 Uhr

    DVR: Frau bei Angriff durch ukrainische Drohne in Donezk getötet

    Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Bei einem Angriff auf ein Eigenheim in der gleichnamigen Republikhauptstadt am Mittwochnachmittag (Ortszeit) kam eine Frau des Jahrgangs 1991 ums Leben. Wie der Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram bekannt gibt, sei das Haus im Stadtteil Kuibyschew völlig zerstört worden.

    Ein Reporter der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete aus Donezk, es seien am Ort des Angriffs Trümmerteile einer Kampfdrohne mit Aufschriften in ukrainischer Sprache entdeckt worden. Auch benachbarte Wohngebäude seien beschädigt worden.

    Bei einer weiteren Drohnenattacke auf den Stadtteil Kiew sei es zu einem Fensterbruch in einem Wohngebäude gekommen, teilt der Bürgermeister von Donezk weiter mit.

  • 20:40 Uhr

    Drohnen zerstören Kampfgerät der ukrainischen Armee an der Front bei Kramatorsk (Video)

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzen konsequent gegnerische Ausrüstung und Personal im Frontabschnitt Kramatorsk außer Gefecht. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

    Bei einem kürzlichen Kampfeinsatz wurden demnach getroffen:

    • ein Feldlager mit Munition,
    • Drohnenleitstellen,
    • Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • Hexakopter,
    • bodengestützte Robotersysteme,
    • Befestigungen sowie Personal.
  • 20:31 Uhr

    Russische Flugabwehrkräfte holen weitere Drohnen vom Himmel

    In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 90 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Orjol, Kursk, Woronesch, Rjasan und Tula zerstört. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwochabend zu entnehmen.

  • 19:52 Uhr

    Russisches Militär greift weitere Umschlagplätze und Energieanlagen in der Ukraine an

    Russlands Streitkräfte haben am Mittwoch tagsüber Drohnenangriffe auf Logistikzentren, Energieinfrastruktur sowie Seeschiffe fortgesetzt, die am Transport militärischer Güter in die Ukraine beteiligt sind. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

    Es wurden laut der Behörde in Moskau folgende Ziele getroffen:

    • Ein Logistikzentrum in Charkow, auf dessen Gelände militärische sowie zivil und militärisch verwendbare Güter gelagert wurden.
    • Zwei Umspannwerke im Gebiet Wolyn, die den Betrieb von Rüstungsunternehmen gewährleisten.
    • Ein Trockenfrachter, der Güter für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Tschernomorsk transportierte.
  • 19:22 Uhr

    Fico: Europa erkennt endlich Notwendigkeit eines Dialogs mit Putin

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico reagiert auf das Telefongespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem finnischen Präsidenten Alexander Stubb und dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre. Am Dienstag sprachen die Spitzenpolitiker über die Aussichten auf eine Friedensvereinbarung in der Ukraine.

    In einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft meint Fico:

    "Halleluja – die ganze Welt und nun endlich auch Europa haben begriffen: Wenn wir den Krieg in der Ukraine beenden wollen, müssen wir mit dem russischen Präsidenten Putin sprechen. Wir sagen das schon seit dem ersten Tag des Krieges."

    Fico weist darauf hin, dass immer mehr europäische Politiker über die Notwendigkeit eines Dialogs mit Russland sprechen würden.

  • 18:43 Uhr

    Dodik: Putin handelt weise, wenn er großflächige Angriffe auf die Ukraine vermeidet

    Es gibt bislang kein einziges Beispiel für Fälle, in denen durch russische Waffen eine große Zahl von Zivilisten in der Ukraine ums Leben gekommen wäre. Der frühere Präsident der Republika Srpska, Milorad Dodik, erklärte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Natürlich habe es Todesopfer gegeben, aber die Zivilbevölkerung sei niemals das Ziel der Angriffe gewesen.

    Dodik führte hierbei aus:

    "Ich denke, Präsident Putin hat große Weisheit bewiesen, indem er großflächige Angriffe nicht zulässt, die den Tod vieler Zivilisten zur Folge hätten, und indem die Spezialoperation mit größter Rücksicht auf den Schutz der Zivilbevölkerung geführt wird."

    Das strategische Ziel Russlands sei es, das Leid der Zivilbevölkerung zu minimieren. Deshalb warne die russische Seite im Voraus vor geplanten Angriffen auf bestimmte Objekte. "Wenn jemand nicht gehen möchte, ist das seine Entscheidung", fügte der Politiker hinzu.

  • 18:12 Uhr

    Ukraine-Gespräche: Peskow kündigt Erörterung von Sicherheitsgarantien in Abu Dhabi an

    Bei einem Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine, das im November in Abu Dhabi stattfinden soll, werden Sicherheitsgarantien für Moskau und Kiew besprochen. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow im Gespräch mit der Zeitung Iswestija mit.

    Wie Peskow betonte, müssten die Garantien gegenseitig sein.

  • 17:33 Uhr

    Moskau: Barilowka im Gebiet Sumy nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium teilt auf seinem Telegram-Kanal Aufnahmen der Ortschaft Barilowka im Raum Sumy, die durch den russischen Truppenverband Nord befreit wurde. Die Behörde in Moskau gab die Befreiung am Mittwoch bekannt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.