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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in KiewQuelle: AP © Francisco Seco
  • 16.08.2026 15:52 Uhr

    15:52 Uhr

    Ukrainische Drohne tötet Zivilistin im russischen Grenzgebiet Kursk

    Im russischen Grenzgebiet Kursk ist die Zahl der Opfer durch ständige Attacken aus der Ukraine wieder angestiegen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf der Plattform MAX mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Budki ein ziviles Auto attackiert habe. Das unbemannte Luftfahrzeug habe das Fahrzeugheck gerammt und dabei eine Insassin getötet. Der 74-jährige Fahrer habe Verletzungen erlitten.

  • 15:12 Uhr

    Mehrere Opfer bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Zivilisten in LVR

    Das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), Leonid Passetschnik, teilt auf der Plattform MAX mit, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 16 Bezirke der Region attackiert habe. Der Politiker meldet Sachschäden und Opfer unter der Zivilbevölkerung. Wie Passetschnik präzisiert, sei im Bezirk Belokurakino der Fahrer eines Kleintransporters der Marke Gazelle ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angegriffen habe. In der Stadt Lissitschansk habe das ukrainische Militär einen Wassertankwagen angegriffen, wobei zwei Männer im Alter von 33 und 44 Jahren verletzt worden seien. Bei der Attacke auf ein Mehrfamilienhaus im Bezirk Swatowo habe eine 66-jährige Frau Verletzungen erlitten. In der Nähe der Ortschaft Nowopskow sei ein 42-jähriger Autofahrer zu Schaden gekommen.

  • 14:39 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Unter Beschuss – Rettung von Zivilisten aus Konstantinowka

    Russische Soldaten evakuieren weiterhin Zivilisten aus Konstantinowka und müssen dabei verminte Straßen sowie Drohnenangriffe überwinden. RT-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die Einsatzkräfte und spricht mit Soldaten und Evakuierten über den gefährlichen Weg aus dem Kampfgebiet. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:08 Uhr

    Medienbericht: Ukraine setzt britische Drohnen für Angriffe tief in Russland ein

    Laut einem Medienbericht soll das ukrainische Militär begonnen haben, Drohnen aus britischer Produktion für Angriffe tief in Russland einzusetzen. Wie die Times unter Berufung auf Quellen in den ukrainischen Streitkräften schreibt, seien Drohnen zweier britischer Rüstungsunternehmen unter anderem für Schläge gegen russische Erdölraffinerien in Wolgograd und Jaroslawl zum Einsatz gekommen. Das Blatt nennt dabei explizit unbemannte Luftfahrzeuge des Typs Nyan aus Produktion des Unternehmens Callen-Lenz mit Sitz in der englischen Grafschaft Wiltshire.

  • 13:40 Uhr

    Ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod fordern zwei weitere Menschenleben

    Der Interimsgouverneur des russischen Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, berichtet auf Telegram über eine tödliche ukrainische Attacke auf einen zivilen Bus mit Arbeitern eines Unternehmens im Bezirk Rakitnoje. Infolge der Attacke sei eine Frau ihren Verletzungen erlegen. Der Politiker spricht der Familie der Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Wie Schuwajew ferner mitteilt, habe eine weitere Frau ein schweres offenes Schädel-Hirn-Trauma erlitten. Drei weitere Frauen und vier Männer seien durch Splitter verletzt worden. Noch eine Frau habe ein Barotrauma des Ohres erlitten.

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets meldet noch ein Todesopfer. Ein Einwohner der Siedlung Rschewka sei ums Leben gekommen, als eine Drohne sein Auto attackiert habe. Neben dem Auto seien zwei Einfamilienhäuser und eine Stromleitung beschädigt worden.

  • 13:06 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Kudijewka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Russkije Tischki, Prikolotnoje und Swetlitschnoje im Gebiet Charkow sowie Olschanka, Kijaniza, Pissarewka, Grafskoje, Ulanowo, Korenek und Wakalowschtschina im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 200 Soldaten verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zwölf Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Selischtsche und Isjum im Gebiet Charkow sowie Majaki, Losowoje und Woltschi Jar in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos und zwei Geschütze zerstört.

    Der Truppenverband Süd habe die Ortschaft Perschomarjewka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und zudem ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Slawjansk, Schabelkowka, Kramatorsk, Wyssokoiwanowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Das Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 250 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos und ein Geschütz verloren.

    Der Truppenverband Mitte setze ebenfalls seinen Vormarsch fort, indem er zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Raiskoje, Dobropolje, Rubeschnoje, Druschkowka, Lenina und Sergejewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 365 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Mehrfachraketenwerfer zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Mirowka, Timoschewka und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje sowie Malinowka und Kilomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 330 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malokaterinowka, Grigorowka, Dimitrowo und Juljewka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 35 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 17 Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und -lager, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen sowie 159 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden 14 Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, neun Flamingo-Marschflugkörper und 1.478 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 209.977 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.598 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.772 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.166 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:37 Uhr

    Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 70 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 70 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 372 Drohnen eingesetzt, von denen 246 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne seien zwei Einwohner der Siedlung Tscheremoschnoje verletzt worden. Bei der Explosion einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Bessonowka schwere Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei bei einer ukrainischen Attacke auf die Siedlung Malinowka zu Schaden gekommen. In der Stadt Gubkin sei ein Mann verletzt worden, als eine Drohne auf dem Gelände eines Betriebs explodiert sei. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf ein Auto seien in der Siedlung Krasnaja Jaruga zwei Frauen verletzt worden. Außerdem habe am Samstag ein Mann ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 14. August bei der Explosion einer Drohne in der Siedlung Oktjabrski ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.     

    Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, 39 Einfamilienhäuser, acht Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, eine Garage, zwei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug und 31 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:01 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. August bis 8 Uhr MESZ am 16. August 170 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Siedlung Nischni Mordok ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Wischnewo seien ebenfalls ein Wohnhaus und ein Auto zu Schaden gekommen.

  • 11:38 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. August 15 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Gladkowka — 2,
    • Gornostajewka — 3,
    • Molotschnoje — 3,
    • Nowoalexejewka — 3,
    • Nowokijewka — 2,
    • Tschaplinka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 11:10 Uhr

    Kiews Fähigkeit, Russland zu schaden, wird der Ukraine keinen Frieden bringen

    Das Ziel der Ukraine besteht heute darin, Russland maximalen Schaden zuzufügen. Im Fokus der militärischen Sonderoperation steht nach Angaben der Führung in Moskau die Gewährleistung der Sicherheit des Landes, sodass die Kampfhandlungen nicht eingestellt werden können, solange von Kiew aus auch nur die geringste Gefahr für Russland ausgeht.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Boris Dscherelejewski auf unserer Website.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.