Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Acht weitere Ortschaften befreit

17.10.2026 13:34 Uhr
13:34 Uhr
Ukrainische Drohne stürzt auf Mehrfamilienhaus im Gebiet Brjansk herab – zwei Verletzte
Gouverneur Jegor Kowaltschuk meldet Opfer und Schäden infolge der jüngsten Attacken aus der Ukraine auf das russische Grenzgebiet Kursk. Der Politiker teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in den vergangenen 24 Stunden über der Region 147 unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte abgefangen worden seien. Eine Drohne sei dabei auf das Dach eines fünfgeschossigen Hauses im Bezirk Fokinski in Brjansk herabgestürzt. Die Bewohner seien evakuiert worden. Zwei Zivilisten hätten leichte Splitterverletzungen erlitten. Im Bezirk Sowetski seien zwei zivile Autos zu Schaden gekommen.
Kowaltschuk berichtet zudem über einen Drohnenangriff auf einen fahrenden Lkw. Die Attacke habe sich demnach nahe der Siedlung Kataschin ereignet. Der Fahrer sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.
13:02 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Acht weitere Ortschaften befreit

Archivbild: Russische Armeeangehörige im Gebiet Saporoschje, 12. Oktober 2026ALEXANDER POLEGENKO / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Eliminierung der im Nordosten des Gebiets Charkow eingekesselten gegnerischen Truppen beendet. Das russische Militär durchkämme momentan das Gelände, um mögliche vereinzelte ukrainische Gruppierungen zu eliminieren. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sosnowka, Makarowo, Weliki Burluk und Swetlitschnoje im Gebiet Charkow sowie Bondarewschtschina und Choten im Gebiet Sumy getroffen worden. Der Gegner habe insgesamt mehr als 160 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er die Ortschaften Palamarewka und Kowaljowka im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht habe. Zudem seien Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Andrejewka im Gebiet Charkow sowie Losowoje, Karpowka und Rubzy in der DVR getroffen worden. Dabei seien bis zu 230 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Der Truppenverband Süd habe die Ortschaft Alexejewo-Druschkowka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Krasny Molotschar, Semjonowka und Slawjansk in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 145 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem einen Schützenpanzer, 26 Autos, eine Selbstfahrlafette und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.
Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaften Dobropolje, Perwomaiskoje und Sergejewka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und zugleich Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malotaranowka, Starowarwarowka und Beloserskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Tschugujewo im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 345 Armeeangehörige verloren. Ein Schützenpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.
Auch der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und die Ortschaft Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Wolnjanka, Terssjanka und Jasnaja Poljana im Gebiet Saporoschje sowie Malomichailowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die Militärbehörde in Moskau schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 135 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe die Ortschaft Malokaterinowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht und außerdem gegnerische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow und Balabino im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 25 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und sieben Autos zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, Drohnenlager sowie 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe innerhalb von 24 Stunden eine HIMARS-Rakete und 654 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe ein unbemanntes Wasserfahrzeug der ukrainischen Marine zerstört.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 263.889 Drohnen, 672 Flugabwehrraketenkomplexe, 31.269 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.790 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.745 Geschütze und Mörser verloren.
12:40 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 20 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 16. Oktober elf Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Gornostajewka — 3,
- Malaja Kachowka — 2,
- Nowaja Kachowka — 4,
- Tschulakowka — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Kachowka und Ljubimowka seien insgesamt 13 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
12:05 Uhr
Sondervertreter Dmitrijew lobt Aussetzung von US-Zöllen gegen Russland
Russland hat positiv auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump reagiert, die im Lindsey-Graham-Sanktionsgesetz vorgesehenen Beschränkungen und Zölle gegen das eurasische Land bis auf Weiteres auf Eis zu legen. Der Sondervertreter des russischen Präsidenten für Investitionen und Wirtschaftszusammenarbeit mit dem Ausland, Kirill Dmitrijew, nannte auf der Plattform X den Beschluss des Republikaners einen "wichtigen und wahrhaft historischen Moment". Somit würden der wirtschaftliche Dialog zwischen Moskau und Washington und die Friedensbemühungen der beiden Länder fortgesetzt. Anstelle von Sanktionen und Konfrontation gebe es nun "eine für beide Seiten vorteilhafte Zusammenarbeit und gemeinsame Verantwortung für die globale Stabilität". Dmitriew zeigte sich dabei zuversichtlich:
"Die Feinde der globalen Sicherheit, Kooperation und Prosperität werden darüber nicht glücklich sein."
Dem Chef des Russischen Fonds für Direkte Investitionen (RDIF) zufolge hätten die geplanten Sanktionen die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA vollständig zum Erliegen bringen und vor allem der US-Wirtschaft sowie den globalen Märkten schweren Schaden zufügen können.
The enemies of global security, cooperation and prosperity will not be happy. 🇷🇺🤝🇺🇸🕊️
— Kirill Dmitriev (@kadmitriev) October 17, 2026In einem anderen Eintrag auf X erklärte der hochrangige russische Beamte, dass der Ukraine-Konflikt auf die Korruption der Regierung des demokratischen US-Präsidenten Joe Biden zurückzuführen sei.
11:38 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 16. Oktober bis 8 Uhr MESZ am 17. Oktober 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 79 Mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Schäden in den Ortschaften Wyssokonskije Dwory, Wischnewo und Beliza. Dort seien insgesamt ein Verwaltungsgebäude, ein Wohnhaus und zwei Autos beschädigt worden.
11:10 Uhr
Trump leugnet seine Verantwortung für Starlink-Drosselung in Ukraine
US-Präsident Donald Trump hat die Verantwortung für die vorübergehende Drosselung des militärisch genutzten US-amerikanischen Satelliteninternets von Starlink in der Ukraine von sich gewiesen. Der Republikaner erklärte vor Reportern in Washington:
"Das habe ich nicht getan. Nein, wir haben das überhaupt nicht getan."
Trump zeigte sich unwissend und bestritt, dass das Satelliteninternet überhaupt verlangsamt worden sei.
"Soweit ich weiß, ich habe es erst heute Morgen in den Nachrichten und aus den Medien erfahren, haben wir es nicht verlangsamt."
Der Republikaner gab sich dabei zuversichtlich, dass das Internet "wahrscheinlich funktioniere".
Trumps Aussagen stehen im Widerspruch zu jenen von Elon Musk, dem der Konzern SpaceX gehört, der Starlink betreibt. Zuvor hatte der US-Unternehmer auf seiner Plattform X gepostet:
"Jegliche Geschwindigkeits- oder Nutzungsbeschränkungen werden vom US-Militär und letztlich vom US-Präsidenten festgelegt."
Dabei ging es explizit um Starshield, die militärische Funktion von Starlink. Unklar bleibt damit weiter, wer tatsächlich für eine etwaige Drosselung verantwortlich war.
10:36 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 42 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 42 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens zwölf Geschosse abgefeuert und 129 Drohnen eingesetzt, von denen 54 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. So seien bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Linienbus sechs Einwohner der Stadt Schebekino verletzt worden. Bei einer anderen Attacke auf die Stadt habe ein Mann Verletzungen erlitten. Zudem habe eine Frau ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem sie noch am 6. Oktober infolge eines Drohnenangriffs auf die Autostraße Graiworon – Ilek-Penkowka eine Beinverletzung erlitten habe. Eine weitere Frau sei ebenfalls ärztlich behandelt worden, nachdem sie noch am 12. Oktober bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Kriwzowo ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien innerhalb von 24 Stunden vier Mehrfamilienhäuser, elf Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, zwei Betriebe, ein Geschäft, ein Infrastrukturobjekt, eine Stromleitung, zwei Lkw, ein Bus und acht Autos zerstört oder beschädigt worden.
10:04 Uhr
Russland greift Umspannwerk, Frachtschiff und zwei Hüttenwerke in Ukraine an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf Ziele in der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien bei den Attacken boden-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen sowie Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Das russische Militär spricht von Zielen in den Städten Kriwoi Rog, Schitomir und Saporoschje sowie im Schwarzen Meer.
In Kriwoi Rog sei das größte Hüttenwerk der Ukraine getroffen worden, das den ukrainischen Rüstungssektor mit Stahl versorge. In Schitomir sei ein Umspannwerk außer Betrieb gegangen, das Rüstungsunternehmen im Zentrum und im Westen des Landes mit Strom versorge. In Saporoschje sei ebenfalls ein großes Hüttenwerk getroffen worden. Darüber hinaus habe das russische Militär in dieser Stadt einen Betrieb angegriffen, der Transformatoren herstelle und seit dem Jahr 2022 vom Verteidigungsministerium in Kiew kontrolliert und im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werde. Außerdem sei im Schwarzen Meer ein Schiff getroffen worden, das mit Militärgütern an Bord in den Hafen Odessa unterwegs gewesen sei, heißt es in der Mitteilung der russischen Militärbehörde.
09:31 Uhr
Merz und von der Leyen halten Angriffe auf russische Energieanlagen für gerechtfertigt
Die EU hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ungeachtet der US-Kritik weitere Hilfe zugesagt und ihn gegen Vorwürfe der USA in Schutz genommen. Bundeskanzler Friedrich Merz sagte zum Abschluss des EU-Gipfels, an dem auch Selenskij teilnahm:
"Es ist aus meiner Sicht richtig, nachvollziehbar und verständlich, wenn auch die Ukraine ihrerseits Ziele in Russland angreift, die die Kriegsführung der russischen Regierung und der russischen Armee beeinträchtigen."
Dies betreffe sowohl die Kommunikation als auch die Energieversorgung, erklärte der CDU-Politiker.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Merz verwiesen darauf, dass ein von Trump verkündeter angeblicher Energiewaffenstillstand gar nicht existiere, weil Russland ununterbrochen und gezielt Energieanlagen in der Ukraine angreife. Von der Leyen sagte zu Selenskij:
"Russland versucht alles, um die Energie- und Wasserinfrastruktur zu zerstören, aber wir stehen an Ihrer Seite."
Sie forderte, den Druck auf Russland zu erhöhen. Eines sei absolut klar: Die EU werde keine Sanktionen aufheben, solange Russland den Krieg nicht beende, sagte die EU-Kommissionspräsidentin.
09:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 610 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 610 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Leningrad, Nowgorod, Twer, Brjansk, Belgorod, Kursk, Orjol, Kaluga, Woronesch, Rostow, Smolensk und Tula, über dem Großraum Moskau, dem Autonomen Kreis der Chanten und Mansen, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Der Bürgermeister der russischen Hauptstadt Moskau, Sergei Sobjanin, hat kurz zuvor ebenfalls auf Telegram über den Abschuss von insgesamt 144 ukrainischen Drohnen berichtet, die unterwegs nach Moskau gewesen seien. Er meldete weder Opfer noch Schäden. Der Flugverkehr über der Stadt wurde in der vergangenen Nacht eingeschränkt. Alle vier Moskauer Flughäfen – Scheremetjewo, Wnukowo, Domodedowo und Schukowski – mussten den Betrieb vorübergehend einstellen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
