Leserbriefe an RT DE: "Merz zählt zu den seltenen Ausnahmen, die es fertigbringen..."

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30.10.2026 16:25 Uhr
16:25 Uhr
Leserbrief von Man, 29. Oktober 2026
Zu: Gerhard Schröder
Einen Menschen zu finden, der über einen Zeitraum von 4 bis 8 Jahren entweder alles richtig oder alles falsch macht, dürfte äußerst schwierig bis unmöglich sein. Trifft eine Kanzlerin oder ein Kanzler von zehn Entscheidungen sieben richtige, so wäre das ein Verhältnis von 7:3, worüber ich schon nicht mehr meckern würde, es sei denn, unter den drei falschen wäre eine total katastrophale.
Auf Merkels Konto z.B. kommen immerhin zwei richtige Entscheidungen: das Heraushalten der Türken aus der EU und ihr Festhalten an Schröders Nordstream und seinen Arbeitsmarkt-Maßnahmen; zwei Bäume, die Schröder gepflanzt und deren Früchte Merkel geerntet hat. Zwei verhängnisvolle Fehlenscheidungen, nämlich ihre Willkommenskultur mit "Wir schaffen das!" und ihr Falschspiel in Minsk, machen die zwei richtigen Entscheidungen fast zunichte.
Scholz hat ebenfalls zwei richtige Entscheidungen getroffen, die wegen ihrer großen Bedeutung seine vielen Fehler fast vergessen machen: er liess sich nicht dazu drängen, als erster schwere Waffen (z.B. Leo 2) und vom verantwortungslosen Hasardeur Merz nicht nötigen, den Taurus an die Ukraine zu liefern, womit er vielleicht eine Katastrophe verhindert hat.
Merz zählt zu den seltenen Ausnahmen, die es fertigbringen in eineinhalb Jahren Kanzlerschaft gar nichts Richtiges vorweisen zu können.
Ob Putins Entscheidung den Donbass-Russen militärisch zur Hilfe zu eilen richtig war, wissen wir erst, wenn er sein Ziel erreicht hat. Ich wünsche es ihm und mir sehr, und weil ich ihn für einen sehr klugen Menschen mit einem sehr guten Urteilsvermögen halte, glaube ich auch, dass er's schafft.
Schröders falsche Entscheidungen (Serbienkrieg, Afghanistan u.a.) werden, so schwerwiegend sie auch sind, zumindest zum großen Teil wettgemacht dadurch, dass er Egon Bahrs Konzept "Wandel-durch-Annäherung" nach Osten hin konsequent weiterverfolgte (wozu auch Nordstream gehört) und dass er trotz aller Anfeindungen weiter zu seiner Freundschaft mit dem russischen Präsidenten und dem russischen Volke steht. Es sollten viele namhafte, bekannte deutsche Persönlichkeiten diesem Beispiel folgen, als Botschafter des großen Teils der Deutschen, die in Frieden mit den Russen leben wollen! Sollte sich die Möglichkeit bieten, dass Schröder im Ukraine-Konflikt vermitteln kann, mit dem Ziel, das gegenseitige Abschlachten der beiden slawischen Brudervölker zu beenden, sollte er von allen Seiten mit allen Kräften unterstützt werden.
16:20 Uhr
Leserbrief von Jule, 30. Oktober 2026
Zu: Kanada: Diesmal wurde von der Leyens Wahn ausgebremst
"Kanada liegt bekanntlich von Europa aus gesehen auf der anderen Seite des Atlantiks. Aber von der Leyen hätte es am Liebsten ganz in der EU und versuchte, es schon einmal näher heranzuziehen. Ein Glück für beide Seiten, dass sie diesmal aufgehalten wurde."
Hätte von der Leyen gewonnen, dann wäre ihr nächster Schritt die Ukraine gewesen. Nach dem Motto: Was dem einen recht ist, ist dem anderen billig. Gott bewahre! Hoffentlich ist die Story mit dem Drogenschauspieler bald vorbei.
16:15 Uhr
Leserbrief von Maurice N., 29. Oktober 2026
Zu: Berichterstattung Nahost-Konflikt
Sehr geehrte Redaktion, zunächst möchte ich mich für die Bereitstellung von Informationen bedanken, die man in den gängigen, westlichen Medien in dieser Form oft vergebens sucht. Eine differenzierte Darstellung von Ereignissen ist für eine umfassende Meinungsbildung essenziell – auch wenn die Wahrheit naturgemäß meist irgendwo dazwischen liegt.
Als regelmäßiger Leser beobachte ich jedoch mit Wachsamkeit eine Entwicklung in Ihrer Berichterstattung, die mich besorgt: die zunehmend einseitige und negative Darstellung Israels. Ich persönlich habe Familie sowohl in Russland als auch in Israel. Die Berichterstattung im deutschen Blätterwald zum Ukraine-Konflikt empfinde ich seit Langem als stark einseitig. Verbrechen oder die komplexen historischen Ursprünge des Konflikts werden kaum erörtert; stattdessen greift man schnell zu wertenden Narrativen und framing-behafteten Begriffen ("Kremlherrscher", "Putinversteher" etc.), um Russland und seine Akteure pauschal zu diskreditieren.
Bedauerlicherweise bedient sich RT bei der Berichterstattung über den Nahostkonflikt zunehmend desselben Musters. Mir ist bewusst, dass geostrategische Partnerschaften – wie die zwischen Russland und dem Iran – existieren. Dies sollte jedoch nicht die journalistische Unabhängigkeit und Objektivität beeinflussen. In manchen Artikeln entsteht der Eindruck, dass der Iran oder islamistische Gruppierungen primär als Opfer dargestellt werden.
Der Nahostkonflikt ist von einem tiefen, gegenseitigen Hass geprägt. Seine Hintergründe sind historisch und politisch hochkomplex – vielleicht noch vielschichtiger als der Konflikt in Osteuropa. Israel ist ein geografisch kleines, jüdisches Land, das von zahlreichen islamisch geprägten und teils explizit feindlich gesinnten Staaten umgeben ist. Gerade aus einer russischen Perspektive – wo das Thema der eigenen Sicherheitsinteressen und des Schutzes des Staates stets betont wird – sollte nachvollziehbar sein, dass Israel seine Existenz und Sicherheit als dauerhaft gefährdet sieht. Unabhängig von einer Bewertung einzelner militärischer Aktionen versucht Israel, in einer extrem volatilen Region abzuschrecken und sich zu behaupten.
Journalismus sollte in der Theorie nicht die Aufgabe haben, dem Leser vorzugeben, wer "Gut" und wer "Böse" ist. Die Aufgabe eines unabhängigen Mediums besteht darin, Fakten, Taten und Geschehnisse von verschiedenen Seiten zu beleuchten und dem Leser die Einordnung selbst zu überlassen – ohne vorschnelle Moralisierung oder ideologische Stellungnahme. Ich würde mich freuen, wenn RT gerade beim Thema Nahost zu dieser faktenbasierten und mehrdimensionalen Berichterstattung zurückfindet. Es wäre begrüßenswert, ein Medium zu nutzen, das aktuelle globale Themen wirklich objektiv abbildet – selbst wenn die Perspektiven nicht immer mit den eigenen geopolitischen Allianzen übereinstimmen.
16:10 Uhr
Leserbrief von Matthias K., 29. Oktober 2026
Zu: Deutschland vor unruhiger Halloween-Nacht: "Gen Z" mobilisiert in mehr als 20 Städten
"Im Mittelpunkt stehen bessere Schulen und eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung, bezahlbares Leben und mehr Klimaschutz. Zudem wenden sich die Initiatoren gegen die Wehrpflicht und verpflichtende Musterungen."
Die sogenannte junge Generation sollte bedenken, dass es ohne eine arbeitende Bevölkerung und gesunde Betriebe eine Verarmung geben wird. Wie kann ich am besten die Industrie, den Mittelstand und die Menschen zerstören? Ich nehme ihnen die Energie. Atomkraftwerke werden abgebaut, Gaskraftwerke verschenkt und das modernste Kohlekraftwerk der Welt, nur wenige Jahre alt, wird gesprengt usw..
Der Punkt "mehr Klimaschutz" zeugt von wenig Allgemeinwissen. Bei der Sesamstraße im Fernsehen hieß es: "Wieso, weshalb, warum – wer nicht fragt bleibt dumm." Das gilt auch für die Studentenbewegung in Serbien.
1. Das Bundesumweltamt hat schon früher veröffentlicht, dass über 96 % des CO2 nicht von Mensch und Tieren stammt – sondern in der Natur entstehen.
2. CO2 ist ein Edelgas - das Gas des Lebens. Ohne CO2 keine Leben in dieser Realität. Menschen und Tiere atmen CO 2 aus, die Pflanzen und Bäume benötigen es. CO2 neutral heißt, ihr seid alle aus dem Spiel zu nehmen. Herr, lass Hirn regnen !! Der CO₂-Anteil in der Erdatmosphäre liegt maximal bei 0,04 % (etwa 420 ppm – parts per million bzw. Teile pro Million). Das stand schon genau so in den Lexika vor über 100 Jahren. Nicht glauben – prüfen.
3. Eisbohrungen belegen, dass das CO2 einer Warmzeit – die es immer wieder auch ohne Industrie oder Autos gab – dem CO2-Gehalt um ca. 500 Jahre nachläuft. Was logisch ist, denn mehr Wärme heißt in der Regel mehr Wachstum.
4. In der Erdgeschichte gab es Zeiten mit einem über 10-fach höheren CO2-Gehalt.
5. Der IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change, auf Deutsch Weltklimarat) ist sehr manipulierend. Er hat bereits Prognosen zurückgenommen. Es handelt sich ausschließlich um computergenerierte Modelle. Der Wasserdampf wurde z.B. nicht ausreichend berücksichtigt. Jeder weiß, klare Nacht ohne Wolken = kalt, mit Wolken = wärmer.
16:05 Uhr
Leserbrief von Rainer K., 28. Oktober 2026
Zu: Rücktrittsforderung: Sven Schulze soll Landtagskollegen eidesstattliche Erklärung abgezwungen haben
Wäre man sich nicht sicher, dass in der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2026 so ziemlich alles möglich ist, was seriöse Politik konterkariert, müsste angenommen werden, das derzeit aufgeführte Stück in Sachsen-Anhalt käme aus der Feder eines bekifften Drehbuchschreibers.
"Schlimmer geht’s nimmer" hat ausgedient und trifft auf die bunte Republik nicht mehr zu. Als die sogenannten Väter des Grundgesetzes damals auf Weisung der Besatzer eben das Grundgesetz bastelten, gingen die im Überschwang der Aufbruchstimmung davon aus, dass das Deutschland der Zukunft halbwegs demokratisch strukturiert sein könnte und von einigermaßen fähigen und vor allem verantwortungsbewußten Menschen regiert werden wird.
Da lag der Hase im Pfeffer und der sprichwörtliche Irrtum verfestigte sich zur Staatsräson. Ausbaden müssen wir das heute. In Magdeburg hat das Kartell so seine Schwierigkeiten damit, dass Wahlen geheim sein sollen. Das nämlich ist den Saboteuren der semidemokratischen Republik ein gewaltiger Dorn im Auge. Wohin kämen wir denn, wenn sich tatsächlich so ein ins Amt gehievter Abgeordneter erdreistet, das fragwürdige Rudiment eines Grundgesetzes auch noch als Ultima Ratio seines Handelns anzuwenden?
Sowas kann und darf nicht sein, dass einige Dissidenten ihrem Gewissen verpflichtet handeln. Wobei es schon als positiv gesehen werden muss, dass bei wenigen Kartellabgeordneten noch ein paar verschollen geglaubte Fragmente eines Gewissens überhaupt zum Vorschein kommen.
Wehret den Anfängen ist schon lange die Devise. Jetzt kommt man auf den Dreh: Die Abgeordneten sollen eidesstattlich erklären, sich in ihrer verbrieften freien Wahl dem Parteidiktat unterworfen zu haben. Abgesehen davon, dass das Wahlgeheimnis ausgehebelt werden soll und die Parlamentarier in der Ausübung ihrer Gewissensfreiheit genötigt werden, könnte der Vorgang nicht nur strafrechtlich relevant sein, sondern ist rein menschlich abscheulich.
Und wenn Fall B eintritt? Welche Konsequenzen sollen die infrage kommenden Delinquenten ereilen? Parteiausschluss? Der Ritterschlag der Zukunft und Voraussetzung im Deutschland nach der konservativen Revolution, als glaubwürdig und ehrbar zu gelten!
14:24 Uhr
Leserbrief von Bert A., 28. Oktober 2026
Zu: Leserbrief von Matthias K., 24. Oktober 2026
Das Antikriegslied "Sag mir wo die Blumen sind" ist nicht von Marlene Dietrich sondern vom amerikanischen Komponisten und Sänger Pete Seeger aus dem Jahre 1955. Die Marlene hat lediglich viel später eine deutsche Version zum Besten gegeben. Übrigens habe ich selbst die deutsche Stelle "... Männer nahmen sie geschwind..." durch "... nenn am Namen sie geschwind..." ersetzt, da die Frauen heutzutage ebenfalls zu den schlimmsten Kriegstreibern gehören. Die Raute, Killary, Häusl-Reiniger, Flinten-Uschi, usw....
Anmerkung der Redaktion: Matthias K. hatte tatsächlich angemerkt, dass das Antikriegslied auf Pete Seeger zurückgeht, der sich von einem ukrainischen Volkslied inspirieren ließ, das er in Michail Scholochows Roman "Der stille Don" fand. In der redaktionellen Bearbeitung der Email war dieser Hinweis untergegangen, worum wir um Entschuldigung bitten.
14:22 Uhr
Leserbrief von Michael S., 28. Oktober 2026
Völlig korrekt so. Das heuchlerische Geschwätz aus dem Bundesregime und ihrer medialen Steigbügelhalter zeigt deutlich, wie verkommen die politisch-mediale Kaste geworden ist. Gerade die, die massgeblich an der Zerstörung Deutschlands als Täter beteiligt sind, wagen sich Kritik an der Entscheidung von Audi zu äussern. Wie widerwärtig.
14:21 Uhr
Leserbrief von Wolfgang B., 28. Oktober 2026
Zu: In der Ukraine stehen Europas Eliten vor ihrem Bankrott
Der Titel vermittelt ein falsches Bild von Europas Eliten. Die Wahrheit ist, dass erst die Ukraine mit einem längst verlorenen Krieg, ihrer Korruption und dem faschistischen Gedankengut Europas Eliten den Gnadenstoss Richtung Bankrott gegeben hat. Europa brennt, nicht erst seit den letzten Wochen. Proteste in Frankreich, Spanien, Portugal, Italien und bald in anderen westeuropäischen Ländern zeigen die Unzufriedenheit der Bürger mit der aktuellen Politik der EU.
Normale Bürger, die täglich ihrer Arbeit nachgehen, leiden unter Working Poor, können Mieten, Krankenkassenprämien und alltägliche Lebenskosten nicht mehr stemmen. Familien müssen sich für ihre Kinder Schulausflüge und Klassenlager absparen. Der Monat ist noch nicht fertig, aber der Lohn ist am 20. bereits aufgebraucht. Das ist der Alltag für die Mehrheit der Bewohner in den EU-Ländern, in Grossbritannien und der Schweiz.
Aber für die Ukraine sind immer und jederzeit Milliarden von Euro sofort zur Auszahlung bereit, ohne zu wissen, wohin das Geld wirklich fliesst. Die EU-Eliten stehen vor dem Bankrott, leider seit Monaten und Jahren in ihren eigenen Ländern. Die Ukraine ist nur das i-Pünktlein, um das Elend in West-Europa noch zu beschleunigen und zu vergrössern. Wie konnte sich die EU auf einen Stellvertreterkrieg für eine marode, nichtsnützige Ukraine einlassen? Wer profitiert von dieser Kriegshysterie?
Man kann zweifelsfrei davon ausgehen, dass die EU-Milliarden für die Ukraine gerecht unter den Kriegstreibern Selenskij, dem Alt-Nazi Merz und dem Sonnengott Macron aufgeteilt werden. Die EU wird in den Bankrott geführt, in der EU und mit der Ukraine. Die grossen Profiteure dieser Kriegstreiber-Misere reduzieren sich bei genauem Hinschauen auf fünf Namen. Alles korrupte, charakterlose Kriegstreiber und Faschisten: Selenskij, Merz, Macron, von der Leyen und Kallas. Diese fünf Personen halten den Kiewer Krieg am Kochen und tun alles in ihrer Macht stehende, damit ihre eigenen Taschen immer auf's neue mit den EU-Milliarden aus Brüssel und der Kriegswaffen-Industrie gefüllt werden.
Der Bankrott der EU-Eliten ist relativ. Politisches und diplomatisches Versagen ja, aber der grosse persönliche finanzielle Gewinn aus dem Kiewer Krieg hält den Schmerz darüber in Grenzen. Die Eliten werden sich nicht über den Niedergang beklagen, weil sie jede Gelegenheit nutzen, für sich selber regelmässig in die EU-Kasse zu greifen. Ein ganz mieses Spiel der EU-Eliten, das am Ende des Tages das einfache ukrainische Volk mit Toten und Krüppeln auf dem Schlachtfeld bezahlt.
27.10.2026 16:42 Uhr
16:42 Uhr
Leserbrief von Rainer K., 27. Oktober 2026
Zu: Stürzt SPD-Chef Klingbeil? Interne Rückzugsforderungen werden lauter
Der Fluch der Xanthippen
In der SPD ist jetzt das Schippelrennen am Gange. Selbst gestandene Männer schwitzen bei so einer Lage Blut und Wasser. Richtig heikel wird es im Speziellen für den an sich schon sensiblen Vorsitzenden. Das Furiengeschwader will ihm ans Leder, respektive vom Thron stoßen. Jetzt wird die Luft dünn. Eine Chance allerdings hätte er noch: Sie fänden keine, die selbst ihm nicht das Wasser reichen könnte.
Hinsichtlich dieser tiefgelegten Anforderung indes ist der Pool reichlich voll. Charisma soll sie haben, die Nachfolgerin, die in Bärbels Fußstapfen rumtrampeln soll. Nun mag manch einer sagen, an Trampeln dürfte es nicht mangeln. Wäre da nicht die Einschränkung, dass dieses zudem charismatisch sein muß. Ein dermaßen divergierender Einklang ist wohl kaum auszumachen. Das Damoklesschwert, das über Lars Klingbeil rotiert, ist die hochwahrscheinliche Möglichkeit, daß sich die Kühle Blonde in Schwerin loseist und Kurs auf Berlin nimmt. Dem traurigen Rest der obsoleten sozialdemokratischen Doppelspitze wird es den Atem nehmen.
Übernimmt die Küstenbarbie im Januar den leckgeschlagenen Kahn der traurigen Leute, kommt hohe See auf. Nicht nur für die dann abgewrackten Altsozen, sondern auch für den christdemokratischen Juniorpartner der rot-schwarzen Koalition. Sagen mag man, was man will, aber einen unbändigen Willen zur Macht, gepaart mit tatsächlich charismatischen Einsprengseln, ist der roten Nemesis nicht abzusprechen. Klingbeil dürfte gegen sie nicht ansatzweise einen Stich sehen.
Aber nicht nur der. Die SPD hätte dann ein Alleinstellungsmerkmal im versiegenden Reigen der Kartellparteien. Denn genau deshalb kommt erst gar niemand in den Unionsparteien auf die weltfremde Idee, eine charismatische Führungsfigur suchen zu wollen. In dieser Hinsicht haben die innerhalb ihres Führungskreises nicht annähernd ausbaufähiges Material. Was bleibt, ist dann die vergnügliche Aussicht, mitanzusehen, wie sich die alten Herren an Manuela Schwesig abarbeiten werden.
16:32 Uhr
Leserbrief von Matthias K., 24. Oktober 2026
"Sag mir wo die Männer sind, über Gräber weht der Wind. Wann wir man je verstehen? Wann wir man je verstehen?" (aus "Sag mir wo die Blumen sind" von Marlene Dietrich aus dem Jahr 19629
Welcher beseelter europäischer Politiker – in leitender Funktion – ist bereit, mit seiner Empathie das irrsinnige Sterben von sehr vielen hunderttausenden Menschen in einem grausamen Krieg (spätestens ab 2014) jetzt zu beenden? Es geht um einen gerechten Interessensausgleich und nicht um Ideologie oder Dogma.
Welcher beseelter europäischer Politiker – in leitender Funktion – ist bereit, seine Macht, sein Geld, nötigenfalls sein Leben für die Beendigung dieses in Europa geführten Krieges einzusetzen? Wer Menschen führen möchte, geht vorne. Zu meiner Zeit nannte man das noch Zivilcourage."Zivilcourage (auch Bürgermut) bedeutet, in Konflikt-, Not- oder Unrechtssituationen hinzusehen, für andere einzustehen und aktiv zu handeln – trotz möglicher persönlicher Risiken oder Nachteile."
Bedenkt, jeder Feuerwehrmann ist bereit, im Einsatz sein Leben für andere einzusetzen. Bei der Feuerwehr geht es darum, Leben zu schützen und nicht darum, Leben zu vernichten. Dafür zu sterben ist das Wissen wofür man dann gelebt hat. Ich bin als freiwilliger Feuerwehrmann bereit, da ich nicht die Macht habe, es selbst umzusetzen, diesem beseelten Politiker / Politikern – in leitender Funktion – sämtliche ZOOM-, oder Telefonkosten zu ersetzen – wenn notwendig auch den Flug nach Moskau via Türkei.
"Sag mir wo die Gräber sind, Blumen wehen im Sommerwind. Wann wird man je verstehen? Wann wird man je verstehen?"
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